Die erste Aktion der JU Norderstedt fand anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01.12.10 im Herold Center statt, wo die JU Jugendliche und junge Menschen über die Gefahren von AIDS aufklärte und Kondome verteilte. Im Dezember lies die JU es besinnlich angehen und feierte am 08.12. mit allen JU Mitglieder und Freunden eine Weihnachtsfeier. Einen Tag später erfolgte dann der erste TV Auftritt in der Sendung "Vereinstalk" des lokalen Fernsehsenders noa4. Aber auch politische Themen kamen nicht zu kurz; in einer Pressemitteilung vom 16.12. begrüßte die JU den Bau der Wasserskianlage im Stadtpark und setzte sich für Konzepte ein die besonders junge Menschen ansprechen sollen.
Beim ersten JU Treff im neuen Jahr, dem 12.01, konnte die JU den Schul- und Bildungsexperten Wilfried Wengler MdL begrüßen und sich über Bildungspolitik in Schleswig-Holstein informieren. Am 17.01. fuhren mehrere JU Mitglieder ins CCH um den damaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg live zu sehen. Inspiriert durch die erfolgreiche Arbeit der JU Norderstedt, gründete sich auch in der Nachbargeimeinde Henstedt-Ulzburg ein neuer JU Ortsverband, dem die JU Norderstedt selbstverständlich seine Unterstützung zusagte, und dessen erstes Treffen schließlich am 27.01. stattfand.
Psychologisch ging es im Februar weiter; am 08.02. konnte die JU den Management- und Persönlichkeitstrainer Peter Schmitt für ein Treffen gewinnen und im Bereich der emotionalen Intelligenz, des Konfliktmanagements und der Initiierung kreativer Prozesse tiefere Einblicke erlangen. Am 17.02. gelang es der JU die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel live in Hamburg zu treffen und ein Erinnerungsfoto zu schießen.
Im März zeigte JU Vorsitzender Lars Schröder auf dem Sportlerball in Norderstedt Präsenz und motivierte die Jugend für sportliche Aktivitäten. Zu ihrem monatlichen Mittwochstreff im März konnte die JU Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote empfangen und mehr über Lokalpolitik in Erfahrung bringen.
Am ersten April startete der JU Friday mit einem Besuch im Gröninger. Großes Thema im April war auch die Erhöhung der Kreisumlage und die JU appelierte an die verantwortlichen Politiker eine Lösung im Sinner Norderstedts zu finden. Unter anderem verweiste die JU noch einmal auf ihr Papier aus dem Sommer 2010, das eine Kreisgebietsreform vorsah, als potentielle Lösungsmöglichkeit. Am 14. April 2011 lud die JU, dank tatkräftiger Unterstützung des ehemaligen JU-Beauftragten Dirk Bruster, den damaligen Landes- und Fraktionsvorsitzenden der CDU Schleswig Holstein, Christian von Boetticher, zu einem geimeinsamen Arbeitsessen ein und diskutierte lebhaft, bis in die Nacht, über politische Themen. Das die JU Norderstedt auch kritisch mit der eigenen Mutterpartei sein kann bewies sie am 25.04.; ein qualitativ kontroverses und musikalisch fragwürdiges Video der Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann zur Eröffnung der Landesgartenschau löste einen Eklat aus und führte zu einigen Irritationen und ungläubigem Kopfschütteln innerhalb der Jungen Union. Die offenen Worte der JU brachte dennoch einen Stein ins Rollen der sich bald auch andere Akteure der Norderstedter Politszene anschloßen und viele etablierte Mitglieder der CDU konnten nich nachvollziehen warum die JU vom Recht der freien Meinungsäußerung und unabhängigen Berichterstattung gebrauch machte und es wagte das "eigene" Lager zu kritisieren.
Ein politisches Highlight bot auch der Mai. Der 64. Landesparteitag der CDU Schleswig-Holstein fand in der Norderstedter Tribühne statt und für die mehr als 20 JU Mitglieder war im Vorfeld extra ein Tisch reserviert worden. Neben dem damaligem Spitzenkandidaten Christian von Boetticher waren auch Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière anwesend, die sich nicht zu schade waren mit der JU Norderstedt einen kleinen Plausch zu führen und anschließend ein Erinnerungsfoto zu knipsen. Der Mittwochstreff im Mai sorgte hingegen für Furore; die zu einem internen Arbeitstreffen eingeladene Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann sagte kurzfristig ab. Vorausgegangen war ein Schreiben des Abgeordnetenbüros in Bad Segeberg, in dem wörtlich "Bedingungen" für die Teilnahme der Abgeordneten gestellt wurden. So wurde erwartet, dass die JU Norderstedt nach der Veranstaltung die zu schreibende Pressemitteilung und das zu verwendende Foto mit der Abgeordneten abzustimmen habe - ebenso mögliche Facebook-Einträge. Solche Stasimethoden wurden natürlich nicht akzeptiert und die gewonnene Zeit im Meilenstein wurde für Planungen und organisatorische Fragen genutzt. Am 30.05. auf der Mitgliederversammlung der CDU Norderstedt war die JU Präsenz klar ersichtlich und mit Richard Döbler wurde ein weiterer JU-ler in den Vorstand der CDU gewählt.
Am 18.07. besuchte die JU die Stadtwerke Norderstedt und manch einer kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn die Vielfältigkeit der Aufgaben war in dieser Form vorher nicht allen Teilnehmern bekannt gewesen. Organisiert hatte das Treffen Norderstedts dienstältester Stadtvertreter, Gert Leiteritz, und der bei der JU gern gesehene Gast Dirk Bruster, der die JU vor einem Jahr erfolgreich wiederbelebt hatte. Im August stand Marketing im Fokus der JU; Dirk Bruster, bekennender und bekannter Norderstedter, referierte am 10.08. über den Bereich „Marke Norderstedt“ und jedes JU Mitglied erhielt im Anschluß einen Norderstedt Fanartikel. In Anbetracht der bevorstehenden Landtagswahlen forderte die JU Norderstedt Dirk Bruster auf, sich für die anstehende Nominierung zum Landtagskandidaten der CDU für den Wahlkreis 28 zu bewerben. Diese Aufforderung führte wenige Tage später zu einer enormen Presseresonanz und die JU erhielt viel Zuspruch und Zustimmung prominenter Norderstedter,auch wenn Dirk Bruster in der späteren, noch heute umstrittenen Wahl, leider nur als zweiter Sieger hervorging.
Nach der Katastrophe von Fukushima informierte sich die JU Norderstedt aus erster Hand über die Risiken der Atomkraft und besuchte am 29.09 das Kernkraftwerk in Brokdorf. Im November vernahm der Ortsverband der Jungen Union in Norderstedt freudig zur Kenntnis dass er den erfolgreichsten Neuanmeldungswert von den Ortsverbänden des Landes Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr nachweisen konnte und somit als bester Ortsverband ausgezeichnet wurde. Als einziger aktiver Ortsverband der Jungen Union im Kreis Segeberg erreichte er eine Zahl von 33 Neumitgliedern, wofür die JU Norderstedt sowie die Kreis-JU auf dem diesjährigen Schleswig-Holstein-Tag der Jungen Union SH mit einem Wanderpokal ausgezeichnet wurden.
Am 14.12. fand für dieses Jahr die letzte Veranstaltung statt; die JU besuchte die Feuerwehrzentrale in Norderstedt und informierte sich live vor Ort über die Arbeit der Feuerwehr und der Rettungskräfte. Die Konklusion die daraus gezogen werden kann ist eindeutig: die JU Norderstedt hat im letzten Jahr viel erreicht und befindet sich auf dem richtigen Kurs. Es ist zu erwarten das das nächste Jahre ebenso vielversprechend sein wird.